| Plakat sorgt für Zündstoff - Parteienwerbung? |
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| Presseartikel - Verschiedenes |
| Dienstag, den 15. Juni 2010 um 18:26 Uhr |
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Quelle: recklinghäuser Zeitung HÖRDE Es soll die Aufbruchstimmung im Hörder Zentrum dokumentieren, doch hinter dem Plakat, das seit Wochen am alten Bahnhof hängt, wittert die CDU "illegale Parteienwerbung". Denn zu sehen sind drei prominente SPD-Gesichter, aber keins von der CDU. Zu den abgebildeten SPD-Politikern zählen Bezirksbürgermeister Manfred Renno, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und der Landtagsabgeordnete Gerd Bollermann. Bezirksbürgermeister Manfred Renno kann in dem Plakat im XXXL-Format über dem Eingangsportal nichts Illegales erkennen und begründet so: „Mit Parteienwerbung hat das gar nichts zu tun, denn zu erkennen sind lediglich die Repräsentanten der Stadt. Wir wollten die Aufbruchstimmung für den Neubau des Hörder Bahnhofs wiedergeben.“ Zu sehen sind „Die Kümmerer“ Der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Bollermann, ein Renno-Genosse, weiß etwas mehr über die Botschaft des Transparents: Zu sehen „sind die, die sich um den Hörder Bahnhof gekümmert haben. Es gibt ja welche, die sich intensiv gekümmert haben und welche, die sich weniger gekümmert haben.“ Zu denen, die sich „weniger“ gekümmert haben, zählt der Landtagsabgeordnete die CDU – und damit legt der SPD-Politiker den Finger in die Wunde des Fraktionsvorsitzenden der CDU in der Hörder Bezirksvertretung, Michael Depenbrock. Der will von der Stadt Dortmund prüfen lassen, ob das von dem Investor Martin Steinfort (der zweite von links auf dem Plakat) in Auftrag gegebene Transparent eine „illegale Parteienwerbung“ darstelle. Kontroversen zwischen Parteien Denn das Bild suggeriere, dass allein die SPD-Politiker die Vorantreiber für den Bahnhofs-Neubau seien und die CDU nicht dazu gehöre. Neu ist dieser Konflikt zwischen CDU und SPD nicht. Immer wieder hatte es Kontroversen zwischen beiden Parteien gegeben. Die CDU fühlte sich dabei – wie in diesem Fall – von der SPD in den Hintergrund gedrängt. Jetzt soll die Bezirksvertretung die Stadt beauftragen, den Fall zu prüfen.
Dieses Plakat am Hörder Bahnhof sorgt für Aufruhr. |





