|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 01. September 2010 um 16:52 Uhr |
|
Quelle: Der Westen
Menden. Mendens Ratsmitglieder werden es vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zum Sparpaket Mittwochabend aufmerksam registrieren: Auch mit der neuen Landesregierung wird der Spardruck in der Hönnestadt nicht nachlassen. Das machte der neue Arnsberger Regierungspräsident Gerd Bollermann im Gespräch mit der WESTFALENPOST deutlich.
Die rot-grüne Landesregierung hat zwar ein Hilfspaket für hoch verschuldete Kommunen angekündigt – insbesondere, um ihnen bei der Bewältigung von Altschulden zu helfen. Doch Bollermann macht klar: „Ich erwarte, dass erst die Schulaufgaben vor Ort gemacht werden.“ Dabei stünden die Fachleute der Bezirksregierung aber gerne beratend zur Seite. Es sei sein erklärtes Ziel, die Behörde noch mehr zu einer Beratungsinstanz für die Kommunen zu machen.
Beratung bietet Bollermanns Behörde auch in Sachen Neuordnung der Mendener Schullandschaft an. Genauso deutlich macht der 61-Jährige aber auch, dass die Entscheidungen vor Ort fallen müssten: „Die Städte sind in der Pflicht. Wer die Verantwortung hat, muss sie auch tragen.“ Ein Schwarze-Peter-Spiel, bei dem die Bezirksregierung für Entscheidungen über die Schulstruktur verantwortlich gemacht wird, will er nicht zulassen.
Entschieden in der Sache, aber sehr ruhig im Ton – so erläutert Gerd Bollermann seine Leitlinien. Markige Worte in Richtung Menden, wie sie sein CDU-Vorgänger Helmut Diegel zuletzt gesprochen hatte, sind von ihm nicht zu erwarten. Diegel hatte bei seinem letzten Besuch im März die „Mendener Verhältnisse“ harsch kritisiert („Sollte bei manchen in Menden die Denke vorherrschen, dass Menden der Nabel der Welt ist, dann sollten sie sich umschauen“).
Bollermann kennt seinen früheren Landtagskollegen Diegel zwar sehr gut, duzt ihn und schätzt ihn menschlich sehr, doch er macht auch deutlich: „Wir sind unterschiedliche Persönlichkeiten.“

Regierungspräsident Gerd Bollermann. |
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 01. September 2010 um 16:47 Uhr |
|
Quelle: Der Westen
Velmede. Für den Bau der neuen Fahrrad- und Fußgängerbrücke über die Ruhr in Velmede hat Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus jetzt einen Zuwendungsbescheid über 186.300 Euro überreicht.
Dank der Landesförderung aus Mitteln des kommunalen Straßenbaus konnte der an dieser Stelle unterbrochene Ruhrtalradweg fortgeführt werden. Weil die alte Brücke auf Höhe der Tankstelle nicht mehr standsicher war und gesperrt werden musste, hatte die Gemeinde vorzeitig mit der Maßnahme beginnen dürfen. Bollermann: „Der Ruhrtalradweg ist eine wichtige touristische Attraktion für die Region: Seit seiner Eröffnung 2006 hat er mehr als 350.000 Radfreunde angelockt. Zum Ausbau trägt die Bezirksregierung gerne bei.“

|
|
Aktuelles -
Pressemitteilungen
|
|
Dienstag, den 31. August 2010 um 11:25 Uhr |
|
Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,
wie bereits angekündigt habe ich als eine meiner letzten Amtshandlungen in der Funktion des Landtagsabgeordneten gemeinsam mit den SPD-Stadtbezirken Hörde, Hombruch und Lütgendortmund sowie den Naturfreunden drei Wanderungen angestoßen. Für den dritten Wandertermin ist folgender Ablauf geplant:
Diese Etappe führt am 12. September 2010 durch den Lütgendortmunder Stadtbezirk.
Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Ehrenmal Dorney an der Hedwigstraße in Oespel. Der Start ist für ca. 10.45 Uhr vorgesehen.
Für die Anreise empfiehlt sich der ÖPNV, da Start und Ziel der Wanderung nicht identisch sind. Die passende Verbindung zur Haltestelle „Hedwigstraße“ kann entweder in den aktuellen Fahrplänen oder im Internet unter: www.vrr.de nachgesehen werden.
Weiter geht es durch den Dorney, vorbei am Hundedressurplatz, Richtung Dürener Schweiz, durch die Dünnebecke, vorbei am Reiterhof Somborn, zum Park der Generationen (Somborner Str., parallel Beverstr., unter Rheinlanddamm). Gegen 12.00/12.30 Uhr werden wir den Marktplatz Lütgendortmund erreichen, um dann weiter über den Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule zum Volksgarten zu gelangen (überqueren Westermannstraße). Von da aus führt die Route weiter zum Haus Dellwig (überqueren Westricher Str.), über den Mergelkopfweg, die Dellwiger Straße – und verläuft auf dem Zollernwanderweg durch das Naturschutzgebiet Dellwiger Bach bis zum Industriemuseum Zollern.
Ziel: ca. 14.30/15.00 Uhr Restaurant Pferdestall. Von da aus sind Rückfahrten mit dem ÖPNV in alle Richtungen möglich.
Während der gesamten Wanderung wird es immer wieder sachkundige Erläuterungen zu den verschiedenen Bereichen geben.
Ich freue mich bereits auf eine rege Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Bollermann
|
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Montag, den 30. August 2010 um 19:41 Uhr |
|
Quelle: Der Westen
Arnsberg/Hagen. „Die Stadt Hagen wird auf die 1,5 Mio. Euro für das geplante Tierheim aus dem Konjunkturpaket II zugreifen können“, fasst Jörg A. Linden, Sprecher der Bezirksregierung in Arnsberg, ein Gespräch zwischen dem neuen Regierungspräsidenten Gerd Bollermann (SPD) und einer Delegation um Oberbürgermeister Jörg Dehm (CDU) zusammen.
„Ziel aller Beteiligten soll es sein, nun durch eine intelligente Ausschreibung, nicht die komplette Summe zu verbrauchen“, so Linden. Das sei einvernehmlich so beschlossen worden. Für die Stadt Hagen ist es sogar äußerst erstrebenswert, die eigenen Kosten unter 1,5 Mio. Euro zu halten. Denn die eingesparte Summe könnte dann für andere Projekte im Rahmen des Konjunkturpaketes II verwendet werden.
„Wir sind natürlich hochzufrieden mit dieser Lösung“, sagt Bürgermeisterin Brigitte Kramps im Namen des Tierschutzvereines. „Gerd Bollermann hat alles sehr gut und sachlich aufgearbeitet. Das hat die Atmosphäre sehr entspannt. Schade, dass es ein solches Gespräch nie mit seinem Vorgänger Helmut Diegel gegeben hat.“
Alle Seiten haben nun die Chance, ihr Anliegen umzusetzen
Kramps ist zuversichtlich, dass die entsprechenden Mittel innerhalb der nächsten Tage freigegeben werden, so dass unverzüglich mit der Umsetzung eines Tierheimneubaus an der Hasselstraße begonnen werden kann. Die Bürgermeisterin signalisierte, zwar nicht an der Ausgestaltung des Tierheimes als solchem, aber immerhin bei der Infrastruktur Abstriche in Kauf nehmen zu können. „Zum Beispiel könnte es reichen, die vorhandene Straße nur ein wenig an den Seiten zu befestigen“, räumt Kramps ein. Zudem könne ein möglicher Erlös aus einem Verkauf der Fläche des aktuellen Tierheimes in die Finanzierung einfließen.
Auch seitens der Bezirksregierung klingt eine gewisse Zufriedenheit durch. „Nun haben alle Seiten die Chance, ihre Anliegen umzusetzen: Die Tierschützer können ein Tierheim bauen, das ihnen angemessen erscheint und die Stadt kann Geld sparen“, so Linden. Zudem seien die gerichtlichen Auseinandersetzungen vorerst „ruhig gestellt“.

Regierungspräsident Gerd Bollermann gibt grünes Licht für den Neubau des Tierheims in Hagen. Foto: Thomas Nitsche |
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 25. August 2010 um 20:09 Uhr |
|
Quelle: Der Westen
Dortmund. Am 30. August ist es soweit: Zum neuen Schuljahr beginnen an den Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg insgesamt 894 neue Lehrer ihre Arbeit - in Dortmund sind es 134. Darunter ist keiner für eine Hauptschule.
Guter Tradition gemäß wurden die neuen Pädagoginnen und Pädagogen am Mittwoch wieder persönlich begrüßt: Der neue Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann selbst händigte ihnen im Dortmunder Rathaus am Friedensplatz ihre Ernennungsurkunden beziehungsweise Arbeitsverträge aus.
Die 64 männlichen und 70 weiblichen Lehrkräfte für Dortmund verteilen sich wie folgt auf die Schulformen: 55 gehen an Gymnasien, 31 starten am Berufskolleg, 13 an den Realschulen, 12 an Gesamtschulen und 7 an Weiterbildungskollegs. Die Grundschulen erhalten 11 neue Lehrkörper, 3 stehen auf der Vertretungsreserve und 2 fangen an Förderschulen an.
Bildung als Schlüssel
In seinem Willkommensgruß unterstrich Bollermann die Bedeutung des Lehrerberufs: „Bitte nehmen Sie Ihre pädagogische Verantwortung wahr, denn Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft jeder Schülerin und jedes Schülers, aber auch für unsere Gesellschaft. Darüber hinaus appelliere ich jedoch auch an Sie, immer dann, wenn Sie Kinder und Jugendliche in Not erleben, diejenigen Institutionen und Personen zu informieren, die helfen können.“
Nach wie vor sei die Berufswahlorientierung an Schulen einer der Arbeitsschwerpunkte der Bezirksregierung: Bollermann wies die neuen Lehrer auf die Möglichkeiten zur Information im Koordinationsbüro und über den Internetauftritt der Bezirksregierung hin. Nicht zuletzt mit Blick auf das spätere berufliche Leben der Mädchen und Jungen begreife die Bezirksregierung zudem die Sprachförderung in allen Schulformen und -stufen als bedeutende Aufgabe. Bollermann: „Sprach- und Lesekompetenz sind wesentliche Grundvoraussetzungen für lebenslanges Lernen.“

Der neue Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann begrüßte am 25.08.2010 im Dortmunder Rathaus die 134 neuen Lehrer, die in Dortmund ihren Dienst aufnehmen werden. |
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 25. August 2010 um 20:06 Uhr |
|
Quelle: Ruhr Nachrichten
DORTMUND Zum neuen Schuljahr werden in Dortmund 134 neue Lehrer ihren Dienst aufnehmen. Darunter ist keiner für eine Hauptschule.
Die größte Gruppe mit 55 neuen Beamten geht an die Gymnasien. 31 neue Lehrer verstärken die Kollegien der Berufskollegs. Rund ein Dutzend neue Lehrer werden jeweils auf die Grund-, Real- und Gesamtschulen verteilt.
Regierungspräsident Gerd Bollermann händigte heute die Ernennungsurkunden aus. In seiner Begrüßungsrede unterstrich er, dass die Sprachförderung und die Berufswahlorientierung an Schulen besondere Arbeitsschwerpunkte im Regierungsbezirk Arnsberg seien.

134 neue Lehrer für Dortmund. (Foto: Menne) |
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 25. August 2010 um 19:52 Uhr |
|
Quelle: Recklinghäuser Zeitung
Zum neuen Schuljahr werden in Dortmund 134 neue Lehrer ihren Dienst aufnehmen. Darunter ist keiner für eine Hauptschule.
Die größte Gruppe mit 55 neuen Beamten geht an die Gymnasien. 31 neue Lehrer verstärken die Kollegien der Berufskollegs. Rund ein Dutzend neue Lehrer werden jeweils auf die Grund-, Real- und Gesamtschulen verteilt.
Regierungspräsident Gerd Bollermann händigte heute die Ernennungsurkunden aus. In seiner Begrüßungsrede unterstrich er, dass die Sprachförderung und die Berufswahlorientierung an Schulen besondere Arbeitsschwerpunkte im Regierungsbezirk Arnsberg seien.

|
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Mittwoch, den 25. August 2010 um 19:48 Uhr |
Quelle: Der Westen
Der Dortmunder SPD-Politiker Dr. Gerd Bollermann (61) ist neuer Präsident des Regierungsbezirks Arnsberg. Die WR sprach mit ihm über Dortmunds Haushalt und seinen Vorgänger Helmut Diegel (CDU).
H err Dr. Bollermann, mit ihrem Wechsel aus der SPD-Landtagsfraktion auf den Stuhl des Arnsberger Regierungspräsidenten sind vor allem in Dortmund viele Hoffnungen verbunden. Was antworten Sie denen, die sagen, für Dortmund werde es künftig leichter, die Haushalte genehmigt zu bekommen?
Bollermann: Ich weiß, dass einige diese Erwartung haben. Ich kann dazu nur sagen, dass wir keine Abnicker sind. Denn wir sind an Recht und Gesetz gebunden und müssen genau hingucken. Mein Stil im Umgang mit den Kommunen ist von festen Grundsätzen geprägt, die ich schon als Politiker vertreten habe.
Die wären?
Ich möchte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, eine vernünftige Gesprächskultur, die auf gegenseitiger Wertschätzung basiert. Ich strebe Kooperation an, nicht Konfrontation. Man muss reden, reden und nochmals reden.
Was wollen Sie anders machen als ihr Vorgänger Helmut Diegel (CDU), der mit Dortmund so manchen Strauß ausgefochten hat?
Helmut Diegel und ich haben uns in den vergangenen zehn Jahren kennen- und schätzen gelernt. Wir sind unterschiedliche Persönlichkeiten und haben deshalb verschiedene Arbeitsweisen. Aber natürlich hat Helmut Diegel einige Dinge angestoßen, an die ich nahtlos anknüpfen werde. Ich möchte beispielsweise das System der Schulverwaltungsassistenten weiterentwickeln, werde aber gegenüber dem Land auch deutlich machen, dass wir personell an Grenzen stoßen.
Zurück nach Dortmund: Hielten Sie die Kritik, die es am energischen Vorgehen ihres Vorgängers gab, für gerechtfertigt? Auch Sie hätten in ihrer Funktion als Landtagsabgeordneter durchaus ihre Stimme erheben können, meist haben Sie sich aber zurückgehalten.
Herr Diegel ist in seiner Konfliktstrategie anders aufgestellt als ich. Die Probleme, die es zwischen ihm und dem damaligen Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer gab, sind für mich Geschichte. Was Helmut Diegel anschließend mit Langemeyers Nachfolger Ullrich Sierau hatte, kann ich weder beurteilen noch bewerten.
Herr Bollermann, als ehemaliger Schatzmeister der Dortmunder SPD haben sie sich den Spitznamen McBollermann erworben. Ihnen wird nachgesagt, den berühmten Igel in der Tasche und den geplanten Umbau der SPD-Zentrale verworfen zu haben. Was bedeutet das für eine Kommune wie Dortmund?
Finanzielle Solidität ist mir sehr wichtig. Meine Aufgabe war es, die Finanzen der SPD in Ordnung zu bringen, und ich glaube, das ist mir gelungen. Wir haben insgesamt sechs Wahlkämpfe finanziert, und Dortmunds SPD wäre ohne Probleme in der Lage, einen weiteren Wahlkampf zu finanzieren. Auf Dortmund projiziert: Mir ist wichtig, dass die Stadt Haushalte mit Augenmaß vorlegt, das erwarte ich.
Aktuell hängt der Haushalt 2010 in der Luft, weil Arnsberg, also Ihre Behörde, noch Fragen hat. Trauen auch Sie den vorgelegten Zahlen nicht?
Es gibt noch Gesprächsbedarf zwischen den Beteiligten. Die Dortmunder Kämmerei arbeitet absolut professionell, keine Frage. Aber es gibt noch einige Unbekannte: Wie sieht beispielsweise der Finanzpakt aus, den die Rot-Grüne Landesregierung für die Kommunen vereinbaren will? Manche Zahlen im Haushalt sind hart, andere eher weich und ähneln Prognosen. Das müssen wir abklopfen.
Ist zumindest eine Tendenz erkennbar, wohin die Reise mit dem Haushalt 2010 geht?
Geben Sie uns noch Zeit bis Ende September, dann wollen wir die offenen Fragen geklärt haben. Sie hören ja, dass es noch Gesprächsbedarf gibt. Wir werden miteinander reden, um die Dinge zu klären. Im Übrigen sind wir nicht nur eine kontrollierende Kommunalaufsicht. Ich möchte unsere Behörde zu einer Beratungsinstanz entwickeln, die den Städten in partnerschaftlicher Zusammenarbeit hilft.
Was heißt das? Es ändert ja nichts daran, dass die letzte Entscheidung über eine Haushaltsgenehmigung weiter von Arnsberg getroffen wird.
Die Pflicht zu entscheiden, liegt bei uns – richtig. Aber wir können helfen, indem wir uns mit den Städten, die mehr oder weniger alle strukturelle Defizite haben, auf gemeinsame Ziele verständigen. Wir schauen uns gemeinsam die Zahlen an und machen eine saubere Analyse. Dabei müssen wir natürlich differenzieren: Welche Belastung hat eine Stadt zu tragen? Natürlich müssen wir sehen, dass die Sozialausgaben in einer Großstadt wie Dortmund höher liegen als in anderen Kommunen. Und wir werden auch über Standards reden müssen, die jede Kommune bislang vorhält.
Herr Bollermann, beschreiben Sie uns doch bitte Ihr Verhältnis zum neuen, amtierenden OB Ullrich Sierau, der in Sachen Haushalt „Wahrheit und Klarheit“ verspricht.
Von „Wahrheit und Klarheit“ gehe ich aus, das unterstelle ich. Ullrich Sierau und ich haben ein gutes, kommunikatives und vertrauensvolles Verhältnis, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Wir verfolgen doch das gleiche Ziel: Es geht darum, die Stadt und die Region nach vorne zu bringen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Bürgern zu dienen.
|
|
Aktuelles -
Pressemitteilungen
|
|
Mittwoch, den 11. August 2010 um 14:44 Uhr |
|
Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,
wie bereits angekündigt habe ich als eine meiner letzten Amtshandlungen in der Funktion des Landtagsabgeordneten gemeinsam mit den SPD-Stadtbezirken Hörde, Hombruch und Lütgendortmund sowie den Naturfreunden drei Wanderungen angestoßen. Für den ersten Wandertermin ist folgender Ablauf geplant:
Diese Etappe führt durch den Hörder Stadtbezirk und startet am 22. August 2010 um 10.30 Uhr in Berghofen an der Shell-Tankstelle Wittbräucker Straße/Ecke Berghofer Straße.
Für die Anreise empfiehlt sich der ÖPNV, da Start und Ziel der Wanderung nicht identisch sind. Die passende Verbindung zur Haltestelle „Schwerter Wald“ kann entweder in den aktuellen Fahrplänen oder im Internet unter: www.vrr.de nachgesehen werden. Weiter geht es durch den neuen Park über der B 236 bis zum Südufer des Phoenix-Sees. Von der Afflerbachhalle aus startet eine Baustellenführung über das Gelände des künftigen Sees. An der Hörder Burg bzw. am Restaurant „Treppchen“ besteht dann gegen 12.30 Uhr die Möglichkeit eine Rast in Eigenregie einzulegen. Danach geht es weiter zum Phoenix-West-Gelände, vorbei an BMW, durch den Rombergpark bis zum Tierpark. Das Ziel ist gegen 16 Uhr an den Tierpark-Stuben (Mergelteichstraße 23) erreicht, wo wiederum die Möglichkeit der Einkehr besteht. Von dort, bzw. von der nahe gelegenen Hagener Straße, besteht die Möglichkeit mit dem Bus in verschiedene Richtungen zurückzufahren.
Während der gesamten Wanderungen wird es immer wieder sachkundige Erläuterungen zu verschiedenen Bereichen geben.
Ich freue mich bereits auf eine rege Teilnahme.
|
|
Presseartikel -
Verschiedenes
|
|
Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 18:43 Uhr |
|
Quelle: Ruhr Nachrichten
DORTMUND Prof. Dr. Gerd Bollermann (61), bislang SPD-Landtagsabgeordneter aus Dortmund, wird am 18. August als neuer Regierungspräsident Chef von fast 2000 Mitarbeitern in Arnsberg. Wir sprachen mit ihm über seine neuen Aufgaben.
Herr Prof. Bollermann, Gratulation zu Ihrer neuen Aufgabe. Innen- und Kommunalminister Ralf Jäger hat angekündigt, als neuer Regierungspräsident stünden Sie für den Weg der Erneuerung in NRW. Wie soll der aussehen? Gerd Bollermann: Ich glaube, dass sich die klassische Aufsichtsbehörde zu einer modernen Beratungsinstanz für die Kommunen wandeln muss. Eine Aufsichtsbehörde muss zur Kenntnis nehmen, dass die Kommunen unterfinanziert sind. Sie muss sie gerade in der dramatischen Finanzsituation unterstützen und sie handlungsfähig machen. Das möchte ich auf den Punkt bringen.
Was die Finanzen angeht, ist Ihr Vorgänger, CDU-Mann Helmut Diegel, einen strikten Kurs gegenüber Dortmund gefahren. Sie kennen Dortmund wir Ihre Westentasche, waren vor ihren zehn Landtagsjahren 15 Jahre im Rat, sind mit der SPD-Verwaltungsspitze per Du, wie werden Sie sich verhalten, wenn es um die Genehmigung des Haushalts geht? Gerd Bollermann: Das ist eine Frage, wie fair man miteinander umgeht. Ich stehe für Kooperation, nicht für Konfrontation. Kooperieren heißt für mich aber auch, nicht Kumpanei zu betreiben. Es gibt klare rechtliche Vorschriften. Daran werde ich mich halten. Und es gibt Handlungsspielräume. Dafür muss man die Besonderheiten der einzelnen Kommunen sehen. Die Entscheidung fällt in Abwägung.
Als Schatzmeister des Dortmunder SPD-Unterbezirks sollen Sie einen Igel in der Tasche haben. Das spricht für Sparwillen. Gerd Bollermann: Eine Metapher, die ich schmunzelnd zur Kenntnis nehme. Für mich ist Solidität privat und geschäftlich wichtig. Und das sollte auch für eine Kommune gelten.
Im Kommunalausschuss des Landtags haben Sie sich für kommunale Selbstverwaltung und mehr direkte Bürgerbeteiligung eingesetzt. Gerd Bollermann: Man kann nicht alles von oben herab anordnen. Auch die Kommunen muss man mitnehmen und Politik in Partnerschaft gestalten. Dass es dabei auch Probleme gibt, weiß ich. Ich bin kein Illusionist. Aber auch Widerstände gehören zur Veränderung.

Prof. Dr. Gerd Bollermann (Foto: Bandermann) |
|